Cybersecurity bei Aufzugsanlagen

Aufzüge und Cyber-Security

Digitalisierung soll unser Leben erleichtern – und tut das auch in vielen Fällen. Doch je mehr digitalisiert, automatisiert und vernetzt wird, desto mehr wachsen auch die Ansprüche an die Sicherheit dieser Prozesse und Funktionen – Cyber-Security. Wir klären auf, welche Pflichten daraus für Betreiber von Aufzügen und Hebeanlagen einhergehen.

Mögliche Konsequenzen von Angriffen

Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von Aufzugsanlagen erhöht die Anfälligkeit für Hacker-Angriffe, die ernsthafte Konsequenzen haben können.

Pflichten für Betreiber

Schon seit dem vergangenen Jahr sind Betreiber von Aufzugsanlagen dazu verpflichtet, organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz vor Cyberangriffen zu ergreifen. Das ist auch Bestandteil der vorgeschriebenen regelmäßigen Aufzugsprüfungen durch die öffentlichen Prüfstellen (ZÜS). Grundlage ist eine Gefährdungsbeurteilung, die eben um den Teil „Cybersecurity“ ergänzt wurde. In ihr legen Betreiber dar, welche Maßnahmen sie für die Gewährleistung der Cybersicherheit umgesetzt haben. Erfahrene Aufzugsunternehmen wie A&Sp-Aufzüge helfen dabei, digitale Schwachstellen zu erkennen, den Schutzbedarf korrekt festzustellen und die richtigen Cybersecurity-Maßnahmen auszuwählen.

Sicherere Aufzüge – dank Hackern?

Experten für Digitalisierung und Cyber-Sicherheit gehen davon aus, dass Features wie Sprachsteuerung und Zugriffskontrolle über biometrische Faktoren in Zukunft ganz selbstverständlich sein werden. Aber auch davon, dass gerade die vermehrten Angriffsversuche von Hackern dazu beitragen, dass Aufzugsanlagen immer sicherer werden, denn so werden Sicherheitslücken aufgedeckt und können beseitigt werden.

Ist jedes System bedroht?

Man muss natürlich unterscheiden, ob ein System oder eine Funktion in einer Aufzugsanlage nur intern, also lokal kommuniziert oder eine Verbindung mit dem Internet besitzt. Aufzug 1 kann Aufzug 2 jederzeit problem- und gefahrlos mitteilen, wo er sich gerade befindet. Schwieriger wird’s, wenn Daten an Cloudserver o.ä. gesendet werden. Hacker können dann z.B. über Fahrten und Zutrittskontrollen erfahren, wann Benutzer und Bewohner kommen und gehen. Aber auch gezielt von außen eingeschleuste Fehler können schlimme Folgen haben.

Was bedeutet das konkret für die Betreiber?

Wir empfehlen von allem, sich nicht verängstigen zu lassen und die Situation positiv zu sehen. Spezialisten in der Aufzugsbranche wie A&SP Aufzüge können von Hackern viel lernen und unsere Kompetenzen ständig verbessern – und dieses Wissen zum Wohle vieler Kunden einsetzen.

  • Cyber-Attacken und Softwareproblemen vorbeugen

  • Software regelmäßig updaten

  • sicherheitsrelevante Einrichtungen vor unbefugtem Zugriff schützen

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